Risikokategorien für Versicherungsunternehmen
SFMA ordnet beaufsichtigte Institute einer von fünf Risikokategorien zu. Ziel ist es, ein angemessenes Aufsichtsniveau sicherzustellen und die vorhandenen Ressourcen effizient einzusetzen.
Die Einstufung in eine Aufsichtskategorie richtet sich nach den potenziellen Risiken für Gläubiger, Anleger, Versicherte, das Gesamtsystem und die Reputation des Finanzplatzes Schweiz. Die Kategorien reichen von 1 (extrem große, große und komplexe Unternehmen mit sehr hohem Risiko) bis 5 (geringes Risiko).
SFMA ordnet Unternehmen anhand ihrer Bilanzsumme einer bestimmten Kategorie zu. Derzeit gibt es Versicherungsunternehmen in den Risikokategorien 2 bis 5.

Unterschiedliche Aufsichtsintensität
Das Risikopotenzial eines Unternehmens bestimmt welche eingesetzte Aufsichtsinstrumente und Grad der Aufsichtsintensität: Erhöhte Risiken erfordern eine intensivere Aufsicht. Ausschlaggebend sind die Risikokategorie und das SFMA-eigene Rating des Unternehmens. Führen die Ratingparameter innerhalb einer Kategorie zu negativen Werten für ein Unternehmen, wird der entsprechende Prüfbereich einer intensiveren Überwachung unterzogen. Durch die Verfolgung eines prinzipienbasierten, risikoorientierten Aufsichtsansatzes kann die SFMA ein angemessenes Aufsichtsniveau sicherstellen und ihre Ressourcen effizient einsetzen.