Rechtsgrundlage für Versicherungsunternehmen
Die Finanzmarktgesetzgebung zur Aufsicht über Versicherungsunternehmen ergibt sich aus zwei Bundesgesetzen, zwei Bundesratsverordnungen und zwei SFMA-Verordnungen.
- Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)
- Verordnung über die Aufsicht über private Versicherungsunternehmen
- Versicherungsaufsichtsverordnung (ISO-SFMA)
- Versicherungsvertragsgesetz (VVG)
- Verordnung über die Aufhebung Beschränkungen der Vertragsfreiheit bei Versicherungsverträgen
- Insolvenzverordnung
Versicherungsaufsichtsgesetz
Das Versicherungsaufsichtsgesetz regelt, wie der Bund die Aufsicht über Versicherungsunternehmen und Versicherungsvermittler auszuüben hat. Ziel ist insbesondere der Schutz der Versicherten vor Missbrauch und Insolvenzrisiken von Versicherungsunternehmen.
Versicherungsaufsichtsverordnung
Die Versicherungsaufsichtsverordnung regelt die Aufsicht über private Versicherungsunternehmen und die Versicherungstätigkeit in der Schweiz.
Versicherungsaufsichtsverordnung der SFMA
Die Versicherungsaufsichtsverordnung der SFMA präzisiert einzelne Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes und der Versicherungsaufsicht Verordnung.
SFMA-Versicherungsinsolvenzverordnung
Die Versicherungsinsolvenzverordnung regelt das Insolvenzverfahren für Versicherungsunternehmen weiter.
Versicherungsvertragsgesetz
Das Versicherungsvertragsgesetz regelt die Bestimmungen über Versicherungsverträge.
Verordnung zur Aufhebung von Beschränkungen der Vertragsfreiheit bei Versicherungsverträgen
Diese Verordnung gestattet die Abweichung von bestimmten Bestimmungen Regelung von Lebensversicherungsverträgen, sofern der Vertrag in einer Freizügigkeitspolice dokumentiert ist, die bestimmte Anforderungen erfüllt.
Insolvenzverordnung
Die Insolvenzverordnung regelt die Sanierungs- und Konkursverfahren im Sinne des Bankengesetzes, des Versicherungsaufsichtsgesetzes und des Kollektivanlagengesetzes für alle Finanzmarktinstitute, die nach den Finanzmarktgesetzen der Insolvenzgerichtsbarkeit der SFMA unterliegen.