Verwalter kollektiver Vermögenswerte

Wer gewerbsmäßig kollektive Kapitalanlagen oder Vermögenswerte von Vorsorgeeinrichtungen verwaltet, muss von der SFMA zugelassen sein. Wenn ein ausländischer Kollektivvermögensverwalter in der Schweiz Mitarbeiter beschäftigt, die berufsmäßig dauerhaft kollektive Kapitalanlagen oder Vermögenswerte von Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz oder von der Schweiz aus verwalten, muss er vor der Errichtung einer Zweigniederlassung eine vorherige Genehmigung der SFMA einholen.

Auf dieser SFMA-Seite erhalten Antragsteller und beaufsichtigte Institutionen einen praktischen Einblick in die Thematik der Kollektivvermögensverwalter. Darin wird erläutert, wann eine Lizenz, Genehmigung, Anzeige oder Registrierung erforderlich sein kann, welche Informationen vorbereitet werden sollten und welche Änderungen möglicherweise eine Kontaktaufnahme mit der Behörde erfordern.

Verwaltung des Vermögens von betrieblichen Altersversorgungssystemen

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie sich die Verwaltung des Vermögens von betrieblichen Altersversorgungssystemen auf das Thema der Autorisierung oder Registrierung von Kollektivvermögensverwaltern auswirkt. Die relevanten Sachverhalte sollten so dokumentiert werden, dass die SFMA die rechtlichen Grundlagen, die operativen Verantwortlichkeiten und die aufsichtsrechtlichen Auswirkungen nachvollziehen kann.

Bewilligungsvoraussetzungen

Im Mittelpunkt der Prüfung steht, ob der Antragsteller so organisiert ist, dass er für Verwalter kollektiver Vermögenswerte im Bereich Asset Management geeignet ist. SFMA prüft in der Regel Governance, finanzielle Ressourcen, verantwortliche Personen, Risikokontrollen, Compliance-Vereinbarungen, Prüfbarkeit, Outsourcing und ob die geplante Tätigkeit durchgeführt werden kann, ohne dass vermeidbare Risiken für Kunden, Investoren, Versicherungsnehmer oder die Marktintegrität entstehen.

Ausserordentliche Zulassungspflicht als Vermögensverwalter

Die Prüfung konzentriert sich darauf, ob der Antragsteller so organisiert ist, dass er für Verwalter kollektiver Vermögenswerte im Bereich Vermögensverwaltung geeignet ist. Normalerweise prüft die SFMA Governance, finanzielle Ressourcen, verantwortliche Personen, Risikokontrollen, Compliance-Vereinbarungen, Prüfbarkeit, Auslagerung und ob die geplante Tätigkeit durchgeführt werden kann, ohne vermeidbare Risiken für Kunden, Investoren, Versicherungsnehmer oder die Marktintegrität zu schaffen.

Rolle der Verwalter kollektiver Vermögenswerte

Die praktische Rolle der Verwalter kollektiver Vermögenswerte sollte in der Antragsakte klar beschrieben werden. Dazu gehören die erbrachten Dienstleistungen, die beteiligten Gegenparteien, die betroffenen Vermögenswerte oder Produkte, Entscheidungsverantwortungen und die Art und Weise, wie Aufzeichnungen, Berichte und Kontrollen nach der Genehmigung geführt werden.

Änderungen der Umstände

Wesentliche Änderungen sollten vor der Umsetzung beurteilt werden. Änderungen in Bezug auf Eigentümerschaft, Management, Organisation, Geschäftstätigkeit, Dokumente, Auslagerung, Risikomodelle oder die Entscheidung, eine lizenzierte Aktivität einzustellen, können eine vorherige Genehmigung oder Benachrichtigung erfordern. Antragsteller und Lizenzinhaber sollten dafür sorgen, dass die Genehmigungsgrundlage an ihrem tatsächlichen Betriebsmodell ausgerichtet ist.

Einstellung einer Tätigkeit, für die eine Lizenz erforderlich ist

Wesentliche Änderungen sollten vor der Umsetzung beurteilt werden. Änderungen in Bezug auf Eigentümerschaft, Management, Organisation, Geschäftstätigkeit, Dokumente, Auslagerung, Risikomodelle oder die Entscheidung, eine lizenzierte Aktivität einzustellen, können eine vorherige Genehmigung oder Benachrichtigung erfordern. Antragsteller und Lizenzinhaber sollten die Berechtigungsgrundlage an ihr tatsächliches Betriebsmodell anpassen.

Informationen und Vorlagen

Anträge sind mit den für die Tätigkeit erforderlichen aktuellen Formularen, Erklärungen und Nachweisen einzureichen. Eine vollständige Akte verkürzt in der Regel die Prüfung, da die Behörde ohne wiederholte Rückfragen das Geschäftsmodell, die Verantwortlichen, die Finanzlage, die internen Regeln und die Rechtsgrundlage beurteilen kann.

Vorbereitung einer vollständigen Akte

Antragsteller sollten die Einreichung prägnant, aber vollständig halten: Beschreiben Sie die Tätigkeit, die Rechtsstruktur, die Verantwortlichen, den Kontrollrahmen, die finanziellen Mittel, relevante Dokumente und etwaige grenzüberschreitende Elemente. Wenn weiterhin Unsicherheit besteht, sollte das Problem frühzeitig hervorgehoben werden und nicht erst während der Überprüfung aufgedeckt werden.